Ohrenschmerzen beim Fliegen: 4 Dinge die Sie beachten sollten!

Fliegen fasziniert bis heute unglaublich viele Menschen. Die Möglichkeit, innerhalb weniger Stunden an einen komplett anderen Ort der Erde zu gelangen, ist nach wie vor ein Erlebnis, das uns immer wieder beeindruckt. 

Neben diesem beeindruckenden Erlebnis kennen die meisten Flugreisenden jedoch auch das unangenehme Pochen in den Ohren, das durch den Druck beim Landeanflug entstehen kann. Die Rechnung ist dabei denkbar einfach: Der Druck in der Kabine steigt beim Sinkflug. Je tiefer das Flugzeug nun fliegt, desto höher wird der Kabinendruck. Gibt es dann keinen Ausgleich zwischen dem Druck im Mittelohr und dem Außendruck, wölbt sich das Trommelfell nach innen und kann im Extremfall sogar reißen. Letzteres wird in der Fachsprache Barotrauma genannt wird.  

Dabei handelt es sich allerdings um das Worst-Case-Szenario. Viel häufiger leiden Flugreisende während des Sinkflugs an Ohrenschmerzen, die durch den erhöhten Kabinendruck entstehen. Um Ohrenschmerzen beim Fliegen vorzubeugen, erfahren Sie hier 4 Dinge, die Sie unbedingt beachten sollten. Darunter welche Ursachen hinter Ohrenschmerzen beim Fliegen stecken, wie man diese vermeiden kann und ob Sie überhaupt mit Ohrenschmerzen – beispielsweise bei einer Mittelohrentzündung – fliegen dürfen

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wenn Sie Ohrenschmerzen beim Fliegen haben, kauen Sie Kaugummi, versuchen einen Druckausgleich durch die Nase oder fragen das Bordpersonal nach Nasenspray.

  • Falls die Ohrenschmerzen nach dem Flug immer noch anhalten, suchen Sie einen Arzt auf.

  • Versuchen Sie nach Möglichkeit, bei Ohrenschmerzen Flugreisen zu vermeiden.

Ohrenschmerzen beim Fliegen

1. Ursachen für Ohrenschmerzen beim Fliegen

Wie es zu Ohrenschmerzen beim Fliegen kommt, ist schnell erklärt: Normalerweise verändert sich der Luftdruck in einem Flugzeug bei Start und Landung. Unproblematisch ist meist noch der Start. Hierbei sinkt der Druck in der Kabine, da das Flugzeug an Höhe gewinnt. Bei den meisten Flugreisenden öffnet sich durch den höheren Innendruck im Mittelohr die Eustachische Röhre – das ist die Verbindung zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum – dabei automatisch. Ein Druckausgleich findet statt, weshalb keine Ohrenschmerzen entstehen können.  

Anders hingegen, wenn das Flugzeug zu sinken beginnt. Durch den steigenden Druck in der Kabine entsteht ein Unterdruck im Mittelohr. Für völlig gesunde Flugreisende ist das kein Problem, da der Druckausgleich meist bereits unbemerkt beim Schlucken oder Gähnen stattfindet. Ein Problem mit dem Druckausgleich kann bei erkälteten Personen entstehen, weil bei ihnen ein Gähnen oftmals nicht ausreicht, um den Druck in den Ohren auszugleichen. Folglich kommt es zu Ohrenschmerzen, da ein Druckausgleich nicht oder nicht ausreichend stattgefunden hat.   

2. Wie man Ohrenschmerzen beim Fliegen vermeiden kann

Doch was tun, wenn die Ohrenschmerzen beim Fliegen einfach nicht weggehen wollen? Mit diesen  Tipps, können Sie Ihr Flugerlebnis erheblich verbessern.  

  • Kaugummi kauen 
    Wenn der Druckausgleich nicht von selbst funktioniert, probieren Sie das Kauen von Kaugummi. Durch die stetigen Kaubewegungen kommt es häufig zu einem Druckausgleich, der von den Ohrenschmerzen befreit. 

  • Schlucken 
    Ein weiterer Tipp klingt einfach, kann aber sehr effektiv sein. Schlucken Sie beim ersten Anflug von Ohrenschmerzen immer wieder runter. Oftmals hilft das schon. Bei Babys funktioniert das ebenfalls, wenn sie gestillt werden oder das Fläschchen bekommen.  

  • Druckausgleich durch die Nase 
    Hilft der erste Trick nicht, empfiehlt es sich, folgendes zu versuchen: Halten Sie sich die Nase zu und versuchen Sie gleichzeitig, durch diese auszuatmen. Im Idealfall kommt es dann zum Druckausgleich. 

  • Nasenspray (nur bei Erkältung) 
    Bringt das alles nichts und die Ohrenschmerzen beim Fliegen wollen einfach nicht verschwinden, können bestimmte Medikamente helfen. Insbesondere abschwellende Nasensprays zeigen häufig Wirkung, wenn die betroffene Person erkältet ist. Wenden Sie dieses rund eine Stunde vor Anflug an. Falls Sie keines bei sich haben sollten, wenden Sie sich an das Bordpersonal. Oftmals ist in der Bordapotheke des Flugzeugs ein Nasenspray vorhanden.  

3. Fliegen mit Mittelohrentzündung: Ja oder nein?

Leider kann man sich es häufig nicht aussuchen: Die Urlaubsreise steht kurz bevor und ein Familienmitglied wird krank. Gerade eine Erkältung, für die Kinder besonders anfällig sind und welche häufig mit einer Mittelohrentzündung einhergeht, kommt da besonders ungelegen.

Vor allem bei einer anstehenden Flugreise ist das mehr als unangenehm. Durch das Fliegen mit einer Mittelohrentzündung fallen die Ohrenschmerzen nämlich meist noch einmal deutlich stärker aus. Das liegt daran, dass bei einer Mittelohrentzündung die Eustachische Röhre so zuschwillt, dass kein Druckausgleich mehr möglich ist. 

Fliegen mit Ohrenschmerzen lieber vermeiden

Vor dem Flug sollten Sie oder Ihr Kind deshalb bereits eine Behandlung der Mittelohrentzündung beginnen, die sowohl entzündungshemmend wirkt als auch die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt. Ein bewährtes naturheilkundliches Arzneimittel hierfür ist Otovowen. Es ist nicht nur kinderleicht einzunehmen, sondern auch auf pflanzlicher Basis und somit gut verträglich. 

Aber bedenken Sie, dass die Gesundheit Ihres Kindes und Ihre eigene immer vorgehen. Halten Sie im Zweifel Rücksprache mit Ihrem Arzt. Falls sich die Beschwerden bis zum Reisebeginn nicht bessern, empfiehlt es sich, komplett auf einen Flug zu verzichten, um kein Risiko einzugehen. Falls dies absolut keine Option sein sollte, können abschwellende Nasensprays oder Nasentropfen kurzzeitig helfen. Klären Sie ein solche Überlegungen aber unbedingt mit einem Arzt ab. Nur dieser kann die Situation fachgerecht einschätzen. 

Ohrenschmerzen nach dem Flug? Dann schnell zum Arzt!

4. Ohrenschmerzen nach dem Flug – was tun?

Bei Ohrenschmerzen nach einem Flug können abschwellende Nasentropfen helfen und eventuell ist auch der Griff zu Schmerzmitteln ratsam. Präparate mit dem Wirkstoff Ibuprofen besitzen außerdem eine entzündungshemmende Wirkung, was ebenfalls unterstützend wirken kann. Was Sie hingegen immer tun sollten, um starke Schmerzen abzuklären und weitere Komplikationen zu verhindern, ist, einen Facharzt aufzusuchen! Nur dieser kann eine entsprechende Diagnose stellen und weitere Behandlungsschritte einleiten.  

Falls Sie sich doch zu einem Flug mit einer Mittelohrentzündung entschlossen haben und die Ohrenschmerzen nach dem Flug weiterhin anhalten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

Durch eine Erkältung oder Schwellung der Schleimhäute kann sich oftmals die Eustachische Röhre, die Nasen-Rachen-Raum und Mittelohr verbindet, nicht öffnen. Wenn dadurch beispielsweise beim Sinkflug des Flugzeugs der Druckunterschied längere Zeit bestehen bleibt, kann es zu einem Barotrauma kommen. Bei einem Barotrauma gibt es keinen Druckausgleich zwischen dem Außendruck und dem Druck im Mittelohr. Dadurch wölbt sich das Trommelfell nach innen und kann im Extremfall sogar reißen. Bei einer Mittelohrentzündung kann das unter Umständen zu weiteren Komplikationen und unangenehmen Schmerzen führen.  

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