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Familie leidet an Erkältung mit Ohrenschmerzen.

Ohrenschmerzen – Bei Erkältung

Ohrenschmerzen bei Erkältung – nützliche Tipps

Treten bei einer Erkältung Ohrenschmerzen auf, liegt dies an der Verbindung zwischen dem Nasen-Rachenraum und dem Mittelohr – auch Eustachische Röhre (Ohrtrompete) genannt. Ist der Kanal frei, wird das Mittelohr gut belüftet und dafür gesorgt, dass der Druck im Mittelohr und der Druck im Nasen-Rachenraum (Außendruck) immer gleich bleiben. Ist diese Verbindung verschlossen, kann dies zum einen zu Druckunterschieden und zum anderen zu einer Entzündung im Mittelohr führen. Beides kann Ohrenschmerzen nach sich ziehen. Aber was hilft gegen Ohrendruck im Rahmen einer Erkältung? Das lesen Sie hier.

Ohrenschmerzen bei Erkältung durch Druckunterschiede

Beim gesunden Menschen lassen sich Druckunterschiede zwischen Mittelohr und Nasen-Rachenraum sehr leicht, zum Beispiel durch Gähnen, beseitigen. Dabei wird ein Muskel betätigt, der die Ohrtrompete öffnet. Ist dies der Fall, findet der Druckausgleich zügig statt. Funktioniert der Druckausgleich nicht richtig, führt dies zu einer Wölbung des Trommelfells nach innen. Die filigranen Strukturen des Hörapparats können dadurch gestört werden und Schmerzen entstehen. Im Falle einer Erkältung kann die Öffnung der Ohrtrompete behindert sein, entweder durch eine Anschwellung der Nasenschleimhäute oder eine Verstopfung mit Nasenschleim. So können bei einer Erkältung Ohrenschmerzen und das Gefühl, dass die Ohren zu sind, entstehen.

Entzündung im Ohr als Ursache von Ohrenschmerzen bei einer Erkältung

Nasenschleim und eine verstopfte Ohrtrompete vereinfachen es Krankheitserregern wie Bakterien und Viren, in das Mittelohr zu gelangen. Sind sie einmal dort angekommen, kann das zu einer schmerzhaften Otitis media (Mittelohrentzündung) führen.

Kinder leiden im Rahmen einer Erkältung übrigens besonders häufig an Ohrenschmerzen. Das liegt zum einen daran, dass ihr Immunsystem meist noch schwächer ist als das von Erwachsenen und zum anderen an ihrer noch recht kurzen Ohrtrompete. Diese erleichtert es den Erkältungsviren, ins Mittelohr zu gelangen und dort eine schmerzhafte Mittelohrentzündung auszulösen. Als Folge kann dies in manchen Fällen zu einem verminderten Hörvermögen führen.

Was hilft gegen Ohrendruck bei einer Erkältung?

Die Behandlung von Ohrenschmerzen bei Schnupfen erfolgt, indem zunächst die Belüftung zwischen Nase und Mittelohr wieder hergestellt wird. Gähnen und Schlucken können hier schon Hilfe leisten und den Druckausgleich herstellen. Alle Techniken, die den Druck in der Nase aufbauen, sind jedoch zu vermeiden, da durch sie eventuell Bakterien ins Mittelohr eindringen können. Einfache Hilfe bieten abschwellende Nasensprays, um den Abfluss des Nasenschleims zu fördern und die Belüftung zum Mittelohr wiederherzustellen. Außerdem sind Meerwassersprays oder regelmäßige Nasenspülungen zur Befeuchtung und zur Unterstützung der natürlichen Reinigungsfunktion der Nase hilfreich. So haben es Viren und Bakterien schwerer, sich anzusiedeln und zu vermehren. Auch alte Hausmittel können erfolgreich eingesetzt werden, um den Druckausgleich herzustellen. Inhalieren mit Kamillenblüten hilft, den Schleim zu verflüssigen, damit er besser abfließt.

Mit Ohrenschmerzen bei Erkältung zum Arzt

Sind bei einer Erkältung ein oder auch beide Ohren zu, findet der Druckausgleich nicht statt. Die Folge: Ohrenschmerzen. Hier ist der Weg zum Arzt erforderlich. Nur er kann die richtige Diagnose mittels Ohrspiegelung oder Ohrmikroskopie stellen und die nötigen Schritte einleiten, damit sich keine Komplikationen ergeben.

Die Situation Schnupfen, Ohr zu und Schmerzen entsteht manchmal nachts oder am Wochenende, wenn kein Arzt verfügbar ist. Die Wartezeit bis zum Arztbesuch lässt sich sinnvoll nutzen, zum Beispiel mit

  • wärmenden Auflagen auf das Ohr,
  • reichlich Flüssigkeit trinken und
  • als erste Hilfe ein homöopathisches Arzneimittel auf pflanzlicher Basis.

Das pflanzliche Arzneimittel Otovowen® besitzt beispielsweise eine schmerzlindernde Wirkung, kann die körpereigenen Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und somit den Heilungsprozess unterstützen.