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Kind mit Ohrenschmerzen hält sich die Ohren zu.

Ohrenschmerzen – was tun?

Hilfe bei Ohrenschmerzen

Die Ohren sind sensible Organe, in denen sich viele Nervenenden und sehr filigrane Knochenstrukturen befinden. Aus diesem Grund können schon kleine Störungen Ohrendruck, Ohrenweh oder sehr starke Ohrenschmerzen herbeiführen. Die Ursachen für diese Beschwerden sind vielfältig. Welche Auslöser gibt es und was kann man gegen die Schmerzen im Ohr tun?

Ohrenschmerzen: Diese Ursachen kommen infrage

Viele Atemwegsinfekte können zu Ohrenschmerzen führen. Bei Kindern zählen Infektionskrankheiten wie Grippe, Scharlach, Mumps oder Masern zu den typischen Auslösern. Aufgrund der noch nicht ganz ausgebildeten Verbindung zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum (Eustachische Röhre) gelangen die Krankheitserreger leichter in die Ohren als das bei Erwachsenen der Fall ist.

Des Weiteren sind oft entzündete Bereiche in der Nähe des Ohres wie zum Beispiel das Kiefergelenk, Zahnprobleme, der Warzenfortsatz, die Ohrspeicheldrüse, die Gesichtsnerven, ein Tumor im Nasen-Rachen-Raum, äußere Verletzungen des Ohres oder des Gehörgangs und der Verschluss des Gehörgangs durch Ohrenschmalzpfropf oder Fremdkörper Ursache starker Ohrenschmerzen.

Ohrenschmerzen bei Kindern: „Mama, ich hab Ohrenweh!“

Im Kindesalter ist die Mittelohrentzündung eine der häufigsten Erkrankungen. Der Durchmesser der Ohrtrompete (Eustachische Röhre) ist beim Kind noch sehr klein und bei Erkältungen schlecht belüftet. Viren und seltener Bakterien können leicht vom Nasen-Rachen-Raum aufsteigen und Entzündungen im Mittelohr hervorrufen.

Bis zu 93 % der akuten Mittelohrentzündungen werden durch Viren ausgelöst. Bei virusbedingten Infektionen ist der Einsatz von Antibiotika nicht sinnvoll.

Ohrenschmerzen nach dem Baden: Nasse Ohren verlieren ihren Schutz

Besonders in der warmen Jahreszeit kommt es nach einem ausgiebigen Badevergnügen oft zu einer sogenannten „Bade-Otitis“ (Otitis = Ohrentzündung). Der äußere Gehörgang – das ist der Abschnitt vor dem Trommelfell – ist gerötet und geschwollen.

Weitere Anzeichen einer Gehörgangsentzündung:

  • Juckreiz im Ohr
  • Berührungsempfindlichkeit
  • das Ohr fühlt sich zu an
  • Schmerzen im Ohr

Gelangt immer wieder Wasser in die Ohren, weicht die Haut im Gehörgang auf. Die schützende Fettschicht, das sogenannte Ohrenschmalz, wird fortgewaschen. So können Viren, Pilze oder Bakterien, die Auslöser der Otitis externa, leichter eindringen. Chlor- bzw. Meerwasser reizen zusätzlich. Eine "Bade-Otitis" oder "Schwimmbad-Otitis" ist daher eine typische Erkrankung in der Badesaison.

Ohrenschmerzen als Folge von Windzug, Flugreisen oder Tauchen

Ohrenschmerzen können sich auch durch sehr starken Windzug, beim Tauchen und auf Flugreisen entwickeln. Die Entzündung beschränkt sich hier in der Regel auf den äußeren Gehörgang. Manche Flugreisende leiden unter Ohrenweh, das einsetzt, wenn die Maschine landet. Der vorübergehende Unterdruck im Ohr löst die Schmerzen aus.

Ernste Probleme beim Fliegen und Tauchen können entstehen, wenn jemand erkältet ist oder bereits eine Otitis hat. Heftige Ohrenschmerzen mit Schwindel und Ohrgeräuschen sind dann ein Indiz für ein Barotrauma (Verletzung der Ohren durch Druck), das sofort vom Arzt behandelt werden muss, damit das Trommelfell oder innere Ohrbereiche nicht reißen.

Schmerzen im Ohr nach Verletzungen

Kinder gehen ständig auf Entdeckungstour und experimentieren gerne mit allen möglichen Dingen. Kleines Spielzeug ist dabei besonders interessant und landet bei dem ein oder anderen auch mal im Ohr oder in der Nase. Eltern sollten hellhörig werden, wenn das Kind beim Spielen unruhig wird, weint und auf Nase oder Ohr zeigt. In die Ohren gelangte Fremdkörper machen nicht nur das Ohr "zu". Sie führen auch mitunter zu Verletzungen und lösen dadurch starke Ohrenschmerzen aus. Außerdem können sie zu Entzündungen im äußeren Gehörgang sowie im Mittelohr führen.

Treten Schmerzen oder Druckgefühl im Ohr auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Nur er kann die richtige Diagnose stellen.

Sehr starke Ohrenschmerzen: Was tun?

Bei starken Ohrenschmerzen ist grundsätzlich medizinischer Rat einzuholen. Denn hinter den Beschwerden können sich viele verschiedene Ursachen verbergen. Besteht der Verdacht auf eine Mittelohrentzündung (Otitis media), sollten Eltern mit ihrem Kind immer zum Arzt gehen. Die Wartezeit bis zum Arztbesuch lässt sich aber sinnvoll nutzen, zum Beispiel mit homöopathischen Arzneimitteln auf pflanzlicher Basis, wärmenden Auflagen auf das Ohr (in Form von Zwiebelsäckchen), Kochsalz-Nasentropfen und viel trinken.

Schon gewusst?  
Ärzte machen keinen Unterschied zwischen starken Ohrenschmerzen rechts oder links. Sie behandeln in beiden Situationen gleich. Die Homöopathie hingegen unterscheidet zwischen der Lokalisation der Schmerzen. Bei der homöopathischen Diagnose ist die Seite, auf der der Schmerz auftritt bzw. auf der er stärker ist, wichtiger Bestandteil der Fragestellung. Aufgrund der Körperseite werden dann unterschiedliche Mittel zur Behandlung eingesetzt.

Aber: Es sind auch Mittel erhältlich, die bewährte homöopathische Wirkstoffe kombinieren und sich so optimal ergänzen. Diese sogenannte Komplexhomöopathie, auf der auch die Zusammensetzung von Otovowen® basiert, ermöglicht eine umfassende Anwendung.

Da sich das Mittelohr anatomisch tief im Kopf befindet, ist es für eine Behandlung über das Außenohr nicht erreichbar. Das Trommelfell ist eine dünne Membran, die das Mittelohr und den äußeren Gehörgang anatomisch voneinander trennt. Weil eine Mittelohrentzündung im mittleren Teil des Ohres stattfindet, kann nur ein oral einzunehmendes Arzneimittel Wirkung zeigen. Im Falle, dass das Trommelfell geschädigt ist und einen Riss hat, dürfen keine lokalanästhetischen Otologika (Arzneimittel zum Einträufeln in den äußeren Gehörgang) angewendet werden.

Bei Ohrenschmerzen kann das gut verträgliche homöopathische Arzneimittel Otovowen® oral verabreicht werden. Die Heilpflanzen wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd und aktivieren das Immunsystem. Sie haben sich seit Jahrzehnten zur innerlichen Behandlung der Mittelohrentzündung bewährt.

Heilpflanzen bei Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung