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Einer Mittelohrentzündung vorbeugen – geht das?

Vor allem Babys und Kleinkinder müssen sich häufig mit einer schmerzhaften Mittelohrentzündung herumschlagen. Das kann auch für Eltern zur Belastungsprobe werden. Viele fragen sich daher, wie sie einer Mittelohrentzündung bei ihrem Nachwuchs vorbeugen können.

Kurz informiert: Die Mittelohrentzündung

Ist die Schleimhaut der Paukenhöhle (Hohlraum des Mittelohrs) entzündet, spricht man von einer Mittelohrentzündung (Otitis media). Eine akute Mittelohrentzündung tritt meist im Rahmen einer Erkältung auf, bei der die Viren oder Bakterien vom Nasen-Rachenraum über einen Verbindungsgang (Ohrtrompete) in das Mittelohr gelangen. Die Krankheitserreger lösen in der Folge eine Entzündung der Schleimhaut aus, die daraufhin anschwillt. Das verursacht die charakteristischen Ohrenschmerzen, die oftmals mit Hörminderung, Fieber oder auch Gleichgewichtsstörungen einhergehen.

In einigen Fällen können sich auch Bakterien zu den Viren gesellen, die eine eitrige Mittelohrentzündung verursachen – folgt unmittelbar auf einen viralen Infekt ein bakterieller, ist von einer Superinfektion die Rede.

Wie lässt sich einer Mittelohrentzündung vorbeugen?

Eine Mittelohrentzündung ist insbesondere bei Kindern unter zwei Jahren ein häufiger Grund für Ohrenschmerzen. Viele Eltern fragen sich daher, ob sie einer Mittelohrenentzündung vorbeugen können. Die Antwort darauf: kaum. Denn das Immunsystem der Kleinen ist noch unreif und muss erst noch lernen, sich gegen die Erreger zu wehren – Erkältungen und Mittelohrentzündungen sind daher ein Teil der natürlichen Entwicklung des Kindes. Außerdem wird die Otitis media im Kindesalter durch anatomische Gegebenheiten begünstigt: Die Ohrtrompete von Kindern ist noch recht kurz, wodurch es Erreger einfacher haben, vom Nasen-Rachenraum in das Mittelohr zu gelangen.

Dennoch: Einer Mittelohrentzündung lässt sich bedingt vorbeugen. Eltern können ihr Kind gegen den bakteriellen Pneumokokken-Erreger impfen; für den Erregertyp liegt eine Impfempfehlung für Säuglinge der Ständigen Impfkommission (STIKO) vor. Damit lässt sich zumindest einem der häufigsten Auslöser einer Mittelohrentzündung vorbeugen. Es gibt jedoch eine Vielzahl anderer verursachender Viren oder Bakterien, weswegen das Risiko einer Erkrankung nur bedingt gesenkt werden kann.

Eltern sollten dahingehend Vorsorge treffen und Schnuller sowie Flaschenfütterung mit der Saugflasche vermeiden. Stattdessen wird das Stillen in den ersten drei Lebensmonaten als vorbeugende Maßnahme gegen spätere Mittelohrentzündungen gesehen. Falls Viren und Bakterien doch den Weg in das Atemsystem finden, ist es wichtig, schnell möglichst aktiv zu werden, um die Entstehung einer Mittelohrentzündung zu vermeiden. Setzen Sie zudem Otovowen® rechtzeitig ein, damit die Tube in der Ohrtrompete nicht zuschwillt beziehungsweise Erreger nicht aufsteigen können.

Darüber hinaus gelten für Kinder – und auch Erwachsene – folgende Maßnahmen, um einer Mittelohrentzündung vorzubeugen: Neben einem gestärkten Immunsystem sollte man auf regelmäßige Bewegung an der frischen Luft setzen. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung und reichlich Flüssigkeit wirken sich ebenfalls positiv aus. Ferner sollten man Zigarettenrauch und überheizte Räume vermeiden, da diese die Schleimhäute austrocknen und Erregern so den Eintritt erleichtern.

Und wenn es Sie oder Ihr Kind doch erwischt hat?

Bei Verdacht auf Mittelohrentzündung ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Auf diese Weise wird eine eindeutige Diagnose und eine angemessene Behandlung sichergestellt. Die Gabe von Antibiotika ist häufig nicht notwendig, da die Mehrzahl der akuten Otitiden virale Auslöser haben. Stattdessen hat sich zur Behandlung einer unkomplizierten Mittelohrentzündung die „wait and see“-Strategie bewährt. Das vorsichtige Abwarten unter ärztlicher Kontrolle ist deutlich verträglicher als die Einnahme von Antibiotika, die mit Nebenwirkungen wie Durchfall einhergehen kann.

Bei einer Otitis media ist es in erster Linie wichtig, dass sich die Patienten genügend Ruhe und Schlaf gönnen. Es ist zudem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Antibiotika bei Mittelohrentzündung

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Heilpflanzen bei Mittelohrentzündung