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Mittelohrentzündung erkennen und handeln

Symptome einer Mittelohrentzündung erkennen

Eine Mittelohrentzündung (lateinisch Otitis Media) beginnt oft mit plötzlich einsetzenden Ohrenschmerzen. Häufig kann man die Mittelohrentzündung weiterhin an stechenden Schmerzen, Pochen im Ohr und Ohrenschmerzen nachts sowie vermehrten Schmerzen im Liegen erkennen. Im weiteren Verlauf kommen meistens noch typische Symptome einer Mittelohrentzündung wie Fieber, Hörstörungen und Schwindel dazu. Welche weiteren Begleiterscheinungen möglich sind, erfahren Sie hier.

Ohrenschmerzen, Fieber, Hörstörungen und Co. – das sind Symptome einer Mittelohrentzündung

Eine Mandelentzündung oder eine Erkältung sind meist nicht nur sehr unangenehm, die Erkrankungen können auch die Schleimhäute in der Ohrtrompete (Eustachische Röhre) anschwellen lassen und so zu einer Mittelohrentzündung führen. Besonders Schnupfen bedingt oft Ohrenschmerzen, da der Nasen-Rachenraum mit den Ohren verbunden ist.

Eine Mittelohrentzündung ist sehr unangenehm und kann man, neben den Schmerzen im Ohr, an Symptomen wie Hörstörungen und Ohrensausen erkennen. Mitunter ist auch eine Verschlechterung der Hörfähigkeit gegeben, da der Schall durch das geschwollene Mittelohr nicht ausreichend an das Innenohr weitergegeben werden kann. Die Symptome einer Mittelohrentzündung, wie Ohrenschmerzen, treten dabei am Abend und in der Nacht besonders intensiv auf, was unter anderem zu einem schlechteren Schlaf führt. Zusätzlich zieht die Erkrankung ein allgemeines Krankheitsgefühl nach sich.

Typische Symptome einer Mittelohrentzündung im Überblick:

  • heftige stechende, pulsierende oder klopfende Ohrenschmerzen
  • erhöhte Körpertemperatur oder Fieber
  • Schmerzen bei Berührung des Ohrs und dessen Umgebung
  • Ohrensausen, pochende Ohrgeräusche
  • Hörstörungen, leichte Schwerhörigkeit
  • Schwindel
  • eventuell begleitende Halsschmerzen, Schnupfen
  • Übelkeit und Erbrechen, vor allem bei Kleinkindern
  • gegebenenfalls Ausfluss aus dem Ohr

Mittelohrentzündung beim Erwachsenen

Da es vermehrt zu Gleichgewichtsstörungen kommen kann, sollten Betroffene besonders zu schnelles Aufstehen vermeiden und bei ersten Anzeichen von Schwindel eine Sitzgelegenheit suchen. Bei einer Mittelohrentzündung treten ab und an auch Symptome wie Kopfschmerzen oder sogar Herzrasen auf – wichtig ist es hier, die Ruhe zu bewahren.

Wenn durch die Entzündung sehr viel Sekret entsteht, kann es passieren, dass dieses, bedingt durch die Schleimhautschwellung, nicht in den Mund- und Rachenraum abfließen kann. Durch den zu großen Druck bekommt das Trommelfell einen Riss und das Sekret tritt nach außen. Der Mediziner spricht dann vom sogenannten Ohrenfluss (Otorrhö).

So zeigt sich eine Mittelohrentzündung bei Kindern

Besonders häufig sind Babys und Kleinkinder bis zu zwei Jahren von einer Mittelohrentzündung betroffen, da sich ihr Immunsystem noch im Aufbau befindet. Zudem ist bei Kindern die Ohrtrompete kürzer und somit die Distanz für Erreger aus den oberen Atemwegen geringer.

Bei kleinen Kindern und Babys kann sich die Mittelohrentzündung zunächst hinter anderen Symptomen verstecken, bevor sie sich an ihr schmerzendes Ohr fassen. Die Vorboten einer Mittelohrentzündung bei Kindern sind zum Beispiel

  • Bauchschmerzen,
  • Appetitlosigkeit und Trinkverweigerung sowie
  • Übelkeit oder Erbrechen.

Die Kleinen reagieren häufig in der Nacht mit unruhigem Schlaf, werfen sich hin und her oder quengeln, da sie sich noch nicht so gut wie die Großen artikulieren können.

Die Symptome einer Mittelohrentzündung ähneln denen von Erwachsenen und sind unter anderem:

  • Fieber oder erhöhte Temperatur
  • Schmerzen im Ohr
  • Schnupfen

Tritt die Krankheit öfter als dreimal im halben Jahr auf, dann sprechen Experten von einer wiederkehrenden Mittelohrentzündung. Wenn kleine Kinder mehrmals darunter leiden, dann kann es zu einer dauerhaften Einschränkung des Hörvermögens kommen.

Ohrenschmerzen beim Baby

Mittelohrentzündung beim Kind

Mittelohrentzündung erkennen und handeln

Die Symptome einer Mittelohrentzündung setzen meist plötzlich ein und können heftige Schmerzen hervorrufen. Kleinere Kinder fassen sich oft an das betroffene Ohr oder drehen den Kopf unruhig hin und her.

Wann sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt?

  • das Kind ist jünger als zwei Jahre
  • bei Auftreten von Fieber
  • nach 48 Stunden tritt keine deutliche Besserung ein
  • beidseitige Ohrenschmerzen, Ausfluss aus dem Ohr

Behandlung der Mittelohrentzündung

So lindern Sie die Symptome einer Mittelohrentzündung

Was lässt sich bei einer Mittelohrentzündung gegen lästige Symptome wie Schnupfen, Ohrenschmerzen und Fieber unternehmen? Probieren Sie es zum Beispiel mit Hausmitteln wie Zwiebelsäckchen und Wärme oder homöopathischen Mitteln.

Otovowen®, ein homöopathisches Arzneimittel auf pflanzlicher Basis, setzt auf eine Kombination verschiedener Heilpflanzen. Das Präparat kann verdünnt mit Wasser, Saft oder Tee eingenommen werden und ist somit ideal für Kinder geeignet.

Otovowen® kann dazu beitragen, die Symptome einer Mittelohrentzündung zu lindern.

Bei anhaltenden und schlimmer werdenden Beschwerden sollten Sie umgehend den Arzt aufsuchen. Er kann – falls notwendig – auch Antibiotika verschreiben.