Weber-Weber biologische Arzneimittel
Kind mit Mittelohrentzündung liegt krank im Bett mit Teddy

Ratgeber Mittelohrentzündung:
Infos & Wissenswertes

Mittelohrentzündung: Anzeichen und Verlauf

Bei einer Mittelohrentzündung kommt es im Verlauf der Erkrankung zu einer Entzündung und dadurch zu einem starken Anschwellen der Schleimhäute in der Ohrtrompete (Verbindungsröhre zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum). Auslöser kann beispielsweise eine Erkältung mit Schnupfen sein. Durch die Schleimhautentzündung der Ohrtrompete (Tubenkatarrh) ist die Belüftung des Mittelohrs behindert und das im Mittelohr angesammelte Sekret kann nicht mehr abfließen. In der Folge nimmt der Druck im Mittelohr zu und das Trommelfell dehnt sich schmerzhaft.

Entzündungsphase der Mittelohrentzündung – die Anzeichen

Eine akute Mittelohrentzündung ist meist die Folge einer Infektion der oberen Atemwege wie einem Schnupfen. Dabei können die auslösenden Viren vom Nasen-Rachen-Raum über die Ohrtrompete (Eustachische Röhre) in das Mittelohr gelangen und eine Entzündung auslösen. Zu den Viren gesellen sich manchmal noch Bakterien – eine sogenannte Superinfektion entsteht. In einigen wenigen Fällen sind es aber auch Bakterien selbst, die eine Mittelohrentzündung verursachen.

Unabhängig davon, ob die Ohrenentzündung viral oder bakteriell bedingt ist: In den ersten Tagen einer Mittelohrentzündung (Entzündungsphase) treten bei den Patienten Anzeichen wie starke Ohrenschmerzen und pochende Ohrgeräusche auf. Sie leiden unter Druckschmerz, Hörminderung und können auch Fieber haben.

Für die Diagnose wird der Arzt in dieser Krankheitsphase eine Ohrspiegelung (Otoskopie) durchführen. Mithilfe dieser kann er das typische Anzeichen einer Mittelohrentzündung sehen, nämlich ein stark gerötetes, vorgewölbtes Trommelfell. Die normale Farbe des Trommelfells ist gräulich, die Beschaffenheit glatt und matt glänzend.

Dauer einer Mittelohrentzündung

Eine viral bedingte Mittelohrentzündung klingt meistens nach Durchlaufen der Entzündungsphase wieder ab. Um das Abheilen der Entzündung zu unterstützen, eignen sich homöopathische Mittel auf pflanzlicher Basis wie Otovowen®. Otovowen® wird bereits bei den ersten Anzeichen einer Mittelohrentzündung eingesetzt, bei der die Gabe von Antibiotika noch nicht erforderlich ist.

 

 

Abwehrphase: Der Verlauf einer bakteriellen Mittelohrentzündung

Eine Mittelohrentzündung kann in seltenen Fällen auch bakteriell bedingt sein, bei der im weiteren Verlauf die Entzündungs- in die Abwehrphase übergeht. Hier kommt es im Verlauf der folgenden drei bis acht Tage nicht selten zu einem spontanen Trommelfelldurchbruch mit Austritt von Eiter. Durch diese Druckerleichterung klingen die Schmerzen und das Fieber ab. Meistens ist in diesem Zeitraum das Hörvermögen auf dem betroffenen Ohr deutlich eingeschränkt.

Bei der bakteriellen Mittelohrentzündung muss über die Notwendigkeit einer Antibiotika-Therapie entschieden werden. Die Anwendung von Otovowen® erfolgt hier bei symptomatischen Beschwerden zusätzlich zur Antibiotika-Therapie.
Nach weiteren zwei bis vier Wochen ist die Mittelohrentzündung in der Regel abgeheilt – und auch das Trommelfell regeneriert sich in der Regel innerhalb weniger Tage wieder.

Ist eine Mittelohrentzündung ansteckend?

Obgleich die bakterielle Mittelohrentzündung selten ist, ist sie doch für das betroffene Kind über Wochen mit Einschränkungen verbunden. Statt gleich Antibiotika einzusetzen, welche auch die bakteriellen Darmsymbionten abtöten, bieten sich naturheilkundliche Mittel auf pflanzlicher Basis an. Otovowen® enthält sechs speziell abgestimmte Heilpflanzen wie den Schwarzen Holunder oder die Echte Kamille, welche die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken und gute Helfer bei einer komplikationslosen Mittelohrentzündung sind.

Komplikationen bei einer Mittelohrentzündung

Bei der akuten Mittelohrentzündung kommt es vor allem bei Kindern häufig nach ein paar Wochen zu einem Rückfall.

Wiederkehrende Mittelohrentzündung

Dagegen sind Komplikationen wie die Ausbreitung der Entzündung über das Mittelohr hinaus (Mastoiditis) zum Glück sehr selten. Wesentlich häufiger kann es sein, dass nach Abklingen der Mittelohrentzündung ein Rest Flüssigkeit im Ohr verbleibt – der sogenannte Paukenerguss.

Komplikationen bei Mittelohrentzündung

Tubenkatarrh: Häufige Entzündung bei Kindern

Bei einem Tubenkatarrh (Tubenmittelohrkatarrh, Syringitis) ist die Schleimhaut in der Ohrtrompete entzündet – und schwillt in der Folge an. Häufiger sind Kinder davon betroffen, da die kindliche Ohrtrompete noch nicht vollständig ausgebildet ist, sie ist noch recht kurz.

Die häufigsten Ursachen für einen Tubenkatarrh bei Kindern sind

  • Infekte der oberen Atemwege,
  • Erkältungen oder
  • vergrößerte Rachenmandeln ("Polypen").

Auch Allergien und chronische Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis) können die Entzündung der Ohrtrompete hervorrufen.

Bemerkbar macht sich der Tubenkatarrh durch drückende oder stechende Ohrenschmerzen. Ein eingeschränktes Hörvermögen, weil das Trommelfell nicht mehr frei schwingt, sowie Ohrgeräusche sind ebenfalls typisch. Die Schwellung beeinträchtigt zudem den Druckausgleich und das Abfließen von Sekret. Das wiederum begünstigt das Entstehen einer Mittelohrentzündung, da der Abtransport von Krankheitskeimen beeinträchtigt ist.

Bei einem Tubenkatarrh müssen die Ursachen behandelt werden. Bei größeren Kindern kommen in Absprache mit dem Arzt spezielle Nasenluftballons (Apotheke) zum Einsatz, die die Ohrtrompete "durchpusten" und die Belüftung des Mittelohrs verbessern. Bei erfolgreicher Anwendung hört das Kind ein leichtes Knacken oder ein ähnliches Geräusch im Ohr. Ältere Kinder und Erwachsene erreichen den gleichen Effekt, wenn sie einatmen, die Nase mit den Fingern zuhalten und gegen diesen Widerstand ausatmen.  Hilfreich ist die Tubendurchblasung auch zum Druckausgleich bei Flugreisen.