Weber-Weber biologische Arzneimittel
Mädchen mit starken Ohrenschmerzen schaut nach unten. Welches Antibiotikum / welche Antibiotika bei Mittelohrentzündung?

Antibiotikum und Mittelohrentzündung

Die akute Mittelohrentzündung ist bei Kindern bis zum sechsten Lebensjahr derzeit noch einer der häufigsten Gründe, ein Antibiotikum zu verordnen. Oft ist dies jedoch gar nicht nötig, denn die Mehrzahl der Mittelohrentzündungen wird durch Viren verursacht, gegen die Antibiotika wirkungslos sind.
Wurden Antibiotika früher routinemäßig bei Otitis media eingesetzt, sind Ärzte seit einigen Jahren beim Verschreiben viel zurückhaltender geworden: In den offiziellen Leitlinien wird bei unkomplizierten Fällen von Otitis media die ärztliche Strategie des vorsichtigen Abwartens („Watchful Waiting“) empfohlen, ohne sofortige Antibiotikagabe. Antibiotika sollten nur bei schweren Verläufen geben werden. Die meisten Mittelohrentzündungen heilen in der Regel nach ein paar Tagen ab.

Welches Antibiotikum bei Mittelohrentzündung?

Mit Hilfe von Antibiotika kann eine Vielzahl an Krankheiten erfolgreich behandelt werden, die sonst schwere Folgen hätten. Ihr großer Erfolg aber führte dazu, dass sie übertrieben oft eingesetzt wurden. Massenhafter Einsatz führte in einigen Fällen zu Resistenzen. Deswegen raten Experten zu einem vorsichtigeren Gebrauch von Antibiotika und zu Arzneimitteln auf pflanzlicher Basis wie Otovowen. Wichtig ist eine genaue Beobachtung und Kontrolle  der Symptome und des Krankheitsverlaufes. In den meisten Fällen verheilt eine Mittelohrentzündung ohne Antibiotika. Die Einnahme von Otovowen beschleunigt dabei die Heilung. Welches Antibiotikum bei Mittelohrentzündung im Einzelfall eingesetzt wird, entscheidet der Arzt. Beispiele für Antibiotika, die bei Mittelohrentzündung eingesetzt werden, sind Amoxicillin, Azithromycin oder Clarithromycin. Am häufigsten wird Amoxicillin, ein Breitbandantibiotikum, verschrieben. Azithromycin und Clarithromycin können auch bei einer bestehenden Penicillinallergie verschrieben werden.

Welche Antibiotika bei Mittelohrentzündung, wieso den Arzt einschalten?

Welcher Umgang mit Antibiotika am sinnvollsten ist, wurde in vielen Studien untersucht. Diese liefern allerdings kein eindeutiges Bild. Unterschiedliche Ergebnisse und unterschiedliche Auslegungen wurden publiziert. Bisher konnte noch nicht gezeigt werden, dass Antibiotika den Krankheitsverlauf verkürzen. Allerdings ist der normale Krankheitsverlauf bei einer unkomplizierten Otitis media auch nicht problematisch. Erst Komplikationen, die auftreten können, machen den Einsatz von Antibiotika sinnvoll. Für den Laien ist es nur sehr schwer möglich, sich einen kompletten Überblick zu verschaffen. Wer denkt, er könne das Thema leicht durchdringen, irrt sich. Aus diesem Grund ist es in jedem Fall angeraten, einen Arzt einzubeziehen. Kinderärzte sind durch die langanhaltende Diskussion für das Thema sensibilisiert und kennen alle Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen. Hinzu kommt, dass es von vielen Kriterien abhängig ist, welche Behandlung bei Mittelohrentzündung am besten eingesetzt werden sollte. Auch ein Arzt kann diese Entscheidung nur nach einer detaillierten Diagnose treffen. Dazu müssen auch Vorerkrankungen und z.B. Allergien erfasst werden.