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Hilfe Ohrenschmerzen was tun

Ohrenschmerzen – was tun?

Hilfe bei Ohrenschmerzen

Treten Schmerzen oder Druckgefühl im Ohr auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Nur er kann die richtige Diagnose stellen.

Die Zeit bis zum Arztbesuch lässt sich aber schon sinnvoll nutzen. Bei den ersten Anzeichen von Ohrenschmerzen kann das gut verträgliche homöopathische Arzneimittel Otovowen oral verabreicht werden. Seit Jahrzehnten hat sich die Rezeptur aus schwarzem Holunder, rotem Sonnenhut, echter Kamille, kanadischer Blutwurz und homöopathischen Potenzen zur innerlichen Behandlung der Mittelohrentzündung bewährt. Die Heilpflanzen wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd und aktivieren das Immunsystem.

Heilpflanzen bei Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung

Ohrenschmerzen bei Kindern

Im Kindesalter ist die Mittelohrentzündung eine der häufigsten Erkrankungen.

Der Durchmesser der Ohrtrompete (Eustachische Röhre) ist beim Kind noch sehr klein und bei Erkältungen schlecht belüftet. Viren und Bakterien können leicht vom Nasen-Rachen-Raum aufsteigen und Entzündungen im Mittelohr hervorrufen.

Bis zu 93% der akuten Mittelohrentzündungen werden durch Viren ausgelöst. Bei virusbedingten Infektionen ist der Einsatz von Antibiotika nicht sinnvoll.

Mittelohrentzündung bei Kindern

Ohrenschmerzen als Folge von Verletzungen

Es passiert manchmal schneller als man schauen kann:

Das Kind steckt sich beim Spielen ein keines Spielzeug ins Ohr und zeigt danach auf die Ohren und weint.

Verletzungen, insbesondere am Trommelfell, oder Fremdkörper im Ohr können starke Schmerzen verursachen. Darüber hinaus begünstigen sie Entzündungen im äußeren Gehörgang sowie im Mittelohr.

Erste-Hilfe-Tipps bei Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen nach dem Baden

Nasse Ohren verlieren ihren Schutz: Bade-Otitis (Otitis externa)

Besonders in der warmen Jahreszeit kommt es nach einem ausgiebigen Badevergnügen oft zu einer sogenannten Bade-Otitis (Otitis = Ohrentzündung). Der äußere Gehörgang - das ist der Abschnitt vor dem Trommelfell - ist gerötet und geschwollen. Weitere Anzeichen einer Gehörgangsentzündung: Juckreiz im Ohr, Berührungsempfindlichkeit und Schmerzen.

Gelangt immer wieder Wasser in die Ohren, weicht die Haut im Gehörgang auf. Die schützende Fettschicht, das sogenannte Ohrenschmalz, wird fortgewaschen. So können Viren, Pilze oder Bakterien, die Auslöser der Otitis externa, leichter eindringen. Chlor bzw. Meerwasser reizen zusätzlich. Eine "Bade-Otitis" oder "Schwimmbad-Otitis" ist daher eine typische Erkrankung in der Badesaison.

Ohrenschmerzen als Folge von Windzug, Flugreisen oder Tauchen

Ohrenschmerzen können durch Windzug, Tauchen und bei Flugreisen entstehen. Die Entzündung beschränkt sich hier in der Regel auf den äußeren Gehörgang. Manche Flugreisende leiden unter Ohrenschmerzen, die einsetzen, wenn die Maschine startet oder landet. Der vorübergehende Unterdruck im Ohr löst die Schmerzen aus.

Ernste Probleme beim Fliegen und Tauchen können entstehen, wenn jemand erkältet ist oder bereits eine Otitis hat. Heftige Ohrschmerzen mit Schwindel und Ohrgeräuschen sind dann ein Indiz für ein Barotrauma, das sofort vom Arzt behandelt werden muss, damit das Trommelfell oder innere Ohrbereiche nicht reißen.

Querschnitt des Ohrs

Das Ohr wird anatomisch in drei Bereiche unterteilt: Das Außenohr besteht aus Ohrmuschel und äußerem Gehörgang. Das Mittelohr beginnt am Trommelfell. Dahinter sitzen die Gehörknöchelchen und die Paukenhöhle. Die Eustachische Röhre ist die Verbindung des Mittelohres zum Nasen-Rachenraum. Im Innenohr befindet sich ein Labyrinth aus Gängen und Hohlräumen. Es enthält das Hörorgan in der Schnecke sowie den sog. Vestibularapparat. Die intakte Innenohrstruktur ist eine Voraussetzung für den Erhalt des Gleichgewichts.

Da sich das Mittelohr anatomisch tief im Kopf befindet, ist es für eine Behandlung über das Außenohr nicht erreichbar. Das Trommelfell bildet dabei eine anatomische Barriere. Eine Mittelohrentzündung kann daher nur durch ein oral einzunehmendes Arzneimittel behandelt werden. Im Falle, dass das Trommelfell geschädigt ist und einen Riss hat, dürfen keine lokalanästhetischen Otologika (Arzneimittel zum Einträufeln in den äußeren Gehörgang) angewendet werden.