Otovowen® bei Otitis media  

Bewährtes Arzneimittel zur Primärversorgung 

  • Akut wirksames Arzneimittel auf pflanzlicher Basis 

  • Rasche Schmerzlinderung 

  • Orale Einnahme 

  • Senkung der Rezidivrate1 

Anwendung und Dosierung  

Bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, maximal 12 x täglichBei chronischen Verlaufsformen 1 - 3 x täglich
Erwachsene12 - 15 Tropfen12 - 15 Tropfen
Kinder zwischen 6 und 12 Jahren5 - 10 Tropfen5 - 10 Tropfen
Kleinkinder bis zum 6. Lebensjahr4 - 7 Tropfen4 - 7 Tropfen
Säuglinge bis zum 1. Lebensjahr**2 - 4 Tropfen2 - 4 Tropfen

**nach Einholung von medizinischem Rat

Otovowen Tropfen zum Einnehmen 

30 ml 

PZN 00753484 

50 ml 

PZN 00753490 


  
Tipp: Bei Kindern ist die Einnahme mit etwas Flüssigkeit (z.B. in Tee, Saft oder Wasser) zu empfehlen. 

So wirken die Heilpflanzen in Otovowen®  

Schwarzer Holunder

(Sambucus nigra)

Der Holunder verfügt über antivirale und immunstärkende Eigenschaften. Die sogenannten Gelbstoffe (lat. Flavonoide) aus Blättern und Blüten wirken schleimlösend an den Schleimhäuten der Atemwege.

Roter Sonnenhut

(Echinacea purpurea)

Echinacea ist wohl die bekannteste Heilpflanze mit immunstimulierender Wirkung. Die Inhaltsstoffe aus dem Sonnenhutkraut steigern die Abwehrkräfte und hemmen die Ausbreitung von Krankheitserregern.

Echte Kamille

(Matricaria chamomilla)

Bei Mittelohrentzündung und Ohrenschmerzen wirken die ätherischen Öle der Kamille entzündungshemmend, desinfizierend und antibakteriell.

Kanadische Blutwurzel

(Sanguinaria canadensis)

Die sekundären Pflanzenstoffe aus der kanadischen Blutwurzel hemmen Entzündungen und wirken gegen Bakterien.

Kanadische Gelbwurz

(Hydrastis canadensis)

Die Kanadische Gelbwurz wird bei zähem Schleim in Mund und Rachen sowie bei Ohrgeräuschen eingesetzt.

Paprika

(Capsicum annuum)

Paprika hat sich bewährt bei drückendem Ohrschmerz, Schwellung hinter dem Ohr und bei Mittelohrentzündung. Homöopathische Potenzen von Capsicum sind positiv belegt für die Anwendung bei einer akuten eitrigen Mittelohrentzündung.

Blauer Eisenhut

(Aconitum napellus)

Der Blaue Eisenhut wird eingesetzt bei hoch akuten Entzündungen, plötzlichem Krankheitsbeginn, gegebenenfalls mit Fieber und Überempfindlichkeit gegen Berührung, Ohrenschmerzen und Geräuschempfindlichkeit.

Warum Alkohol in pflanzlichen Arzneimitteln?  

Manche Eltern sorgen sich wegen des Alkoholgehalts in Phytotherapeutika und Homöopathika. Dieser ist aber unerlässlich zur Gewinnung und Konservierung vieler Wirkstoffe und unterstützt deren Aufnahme über die Schleimhäute. Auch Lebensmittel weisen z.T. geringe Dosen Alkohol auf.  

Zum Vergleich:  100 ml Apfelsaft enthalten in etwa 100 mg Ethanol. 

Minimale Alkoholmenge in Otovowen bei bestimmungsgemäßen Gebrauch.

KindGewichtEinzeldosisEthanolgehalt in EinzeldosisBlutalkohol in Promille
Säugling3 kg4 Tropfen72 mg0,0400
1 Jahr8 kg4 Tropfen72 mg0,0150
2 Jahre12 kg7 Tropfen126 mg0,0175
4 Jahre16 kg7 Tropfen126 mg0,0131
6 Jahre21 kg10 Tropfen180 mg0,0143
8 Jahre27 kg10 Tropfen180 mg0,0111
10 Jahre32 kg10 Tropfen180 mg0,0094
12 Jahre38 kg10 Tropfen180 mg0,0079

Otovowen. Zusammensetzung: Wirkstoffe: 10 ml enthalten: Aconitum napellus Dil. D6 0,075 ml; Capsicum annuum Dil. D4 0,075 ml; Chamomilla recutita Ø 0,225 ml; Echinacea purpurea Ø 0,75 ml; Hydrargyrum bicyanatum Dil. D6 0,075 ml; Hydrastis canadensis Dil. D4 0,075 ml; Iodum Dil. D4 0,075 ml; Natrium tetraboracicum Dil. D4 0,075 ml; Sambucus nigra Ø 0,225 ml; Sanguinaria canadensis Ø 0,075 ml. Sonstiger Bestandteil: Ethanol 43 % (m/m). 1 ml entspricht 27 Trpf. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich v. den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört. Besserung d. Beschwerden b. Mittelohrentzündung, Schnupfen. Gegenanzeigen: ÜberempfindlIchkeit gegen einen der Wirk- od. Hilfsstoffe od. gegen Korbblütler. Aus grundsätzlichen Erwägungen darf Otovowen nicht angewendet werden bei fortschreitenden Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Leukämie u. Leukämie-ähnlichen Erkrankungen entzündlichen Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen), Autoimmunerkrankungen, Multipler Sklerose, AIDS-Erkrankung, HIV-Infektion oder anderen chronischen Viruserkrankungen. Nebenwirkungen: In Einzelfällen können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Für Arzneimittel mit Zubereitungen aus Sonnenhut wurden Hautausschlag, Juckreiz, selten Gesichtsschwellung, Atemnot, Schwindel und Blutdruckabfall beobachtet. In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen. Hinweis: Bei der Anwendung eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen. Meldung von Nebenwirkungen: Wenn Sie Nebenwirkungen. bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses AMs zur Verfügung gestellt werden. Hinweis: Dieses Arzneimittel enthält 53 Vol.-% Alkohol. 

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Interdisziplinärer Expertenworkshop "Primärversorgung von Ohrenschmerzen und Otitis media". PZ 3/2008

Frau Kolbeck

Ihre persönliche Ansprechpartnerin

08143 - 9270

info@otovowen.de