Weber-Weber biologische Arzneimittel

Otovowen – Primärversorgung bei Otitis media

Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung – welche Medikation ist sinnvoll?

Heute ist bei akuter Otitis media der routinemäßige Einsatz von Antibiotika nicht zweckmäßig.1 Ebenso wenig zu empfehlen ist die Verabreichung von lokalen Ohrentropfen.2

Von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft wird empfohlen, bei einem unkomplizierten Krankheitsverlauf abzuwarten und vorerst ein Analgetikum einzunehmen.1

Als erste Hilfe bei Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung hat sich seit Jahrzehnten das Arzneimittel Otovowen auf pflanzlicher Basis bewährt.3

Mit Otovowen haben Sie die Gewissheit, ein sicheres und zuverlässiges Präparat zu empfehlen.

Vorsicht bei der Gabe von lokalen Ohrentropfen!

Bei Ohrenschmerzen fragen Kunden oft nach Ohrentropfen und meinen damit die Anwendung am Ohr. Im Falle einer Mittelohrentzündung sind lokale Ohrentropfen nutzlos, da sie das Mittelohr nicht erreichen können.

Bei beschädigtem Trommelfell sind Ohrentropfen mit z.B. Procain aufgrund ihrer ototoxischen Wirkung kontraindiziert. Da nur der Arzt bei Ohrenschmerzen die richtige Diagnose stellen und das Trommelfell einsehen kann, sind Sie in der Selbstmedikation mit der Empfehlung von oral einzunehmenden Tropfen wie Otovowen stets auf der sicheren Seite.

Wann sollte der Patient auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen?

  • Kind ist jünger als 2 Jahre
  • Zu den Ohrenschmerzen kommt Fieber hinzu
  • Die Beschwerden verschlimmern sich
  • Nach 48 Stunden tritt keine deutliche Besserung ein

Quellen: 1Therapieempfehlungen der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft 2002. 2Evidenzbasierte Leitlinien der Universität Herdecke, 11/02 Stellungnahme: lokale Analgetika bei Otitis media. 3Interdisziplinärer Expertenworkshop "Primärversorgung von Ohrenschmerzen und Otitis media". PZ 3/2008