Mittelohrentzündung und Ohrenschmerzen – welche Medikation ist sinnvoll?

Heute ist bei akuter Otitis media der routinemäßige Einsatz von Antibiotika nicht zweckmäßig.1 Ebenso wenig zu empfehlen ist die Verabreichung von lokalen Ohrentropfen.2

Von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft wird empfohlen, bei einem unkomplizierten Krankheitsverlauf abzuwarten und vorerst ein Analgetikum einzunehmen.1

Als erste Hilfe bei Mittelohrentzündung und Ohrenschmerzen hat sich seit Jahrzehnten das Arzneimittel Otovowen auf pflanzlicher Basis bewährt.3 Mit Otovowen haben Sie die Gewissheit, ein sicheres und zuverlässiges Präparat zu empfehlen.

Vorsicht bei der Gabe von lokalen Ohrentropfen!  

Bei Ohrenschmerzen fragen Kunden oft nach Ohrentropfen und meinen damit die Anwendung im Ohr. Im Falle einer Mittelohrentzündung sind lokale Ohrentropfen nutzlos, da sie das Mittelohr nicht erreichen können. 
 
Bei beschädigtem Trommelfell sind Ohrentropfen mit Lokalanästhetika, wie z.B. Procain, aufgrund ihrer ototoxischen Wirkung kontraindiziert. Da nur der Arzt bei Ohrenschmerzen die richtige Diagnose stellen und das Trommelfell einsehen kann, sind Sie in der Selbstmedikation mit der Empfehlung von oral einzunehmenden Tropfen wie Otovowen stets auf der sicheren Seite. 

Wann sollte der Patient auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen?  

Otovowen. Zusammensetzung: Wirkstoffe: 10 ml enthalten: Aconitum napellus Dil. D6 0,075 ml; Capsicum annuum Dil. D4 0,075 ml; Chamomilla recutita Ø 0,225 ml; Echinacea purpurea Ø 0,75 ml; Hydrargyrum bicyanatum Dil. D6 0,075 ml; Hydrastis canadensis Dil. D4 0,075 ml; Iodum Dil. D4 0,075 ml; Natrium tetraboracicum Dil. D4 0,075 ml; Sambucus nigra Ø 0,225 ml; Sanguinaria canadensis Ø 0,075 ml. Sonstiger Bestandteil: Ethanol 43 % (m/m). 1 ml entspricht 27 Trpf. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich v. den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört. Besserung d. Beschwerden b. Mittelohrentzündung, Schnupfen. Gegenanzeigen: ÜberempfindlIchkeit gegen einen der Wirk- od. Hilfsstoffe od. gegen Korbblütler. Aus grundsätzlichen Erwägungen darf Otovowen nicht angewendet werden bei fortschreitenden Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Leukämie u. Leukämie-ähnlichen Erkrankungen entzündlichen Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen), Autoimmunerkrankungen, Multipler Sklerose, AIDS-Erkrankung, HIV-Infektion oder anderen chronischen Viruserkrankungen. Nebenwirkungen: In Einzelfällen können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Für Arzneimittel mit Zubereitungen aus Sonnenhut wurden Hautausschlag, Juckreiz, selten Gesichtsschwellung, Atemnot, Schwindel und Blutdruckabfall beobachtet. In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen. Hinweis: Bei der Anwendung eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen. Meldung von Nebenwirkungen: Wenn Sie Nebenwirkungen. bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses AMs zur Verfügung gestellt werden. Hinweis: Dieses Arzneimittel enthält 53 Vol.-% Alkohol. 

1
Therapieempfehlungen der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft 2013.
2
Evidenzbasierte Leitlinien der Universität Herdecke, 11/02 Stellungnahme: lokale Analgetika bei Otitis media.
3
Interdisziplinärer Expertenworkshop "Naturheilkundliche Medikation: Teil der Watch-and-wait-Strategie" Springer Medizin 2018

Frau Kolbeck

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